Von einem der auszog, das E-Bike (Pedelec) für sich zu entdecken,  und meint, hier davon erzählen zu müssen.

Auf die harte Tour – Im Bikepark

Nachdem mein Hardtail-E-MTB schon zweimal den Siegener Flowtrail überstanden hatte, war die Frage, ob es in einem Bikepark bestehen kann. Also haben wir die letzten Ferientage genutzt, den Bikepark Winterberg zu erkunden (der erste Bikeparkbesuch überhaupt).

Ich muß nicht fliegen

Seit dem MTB-Wochenende mit Coach in der Rhön weiß ich: Ich muss nicht mehr fliegen! Dies beherzigt, geht im Zweifel dank „Chicken Ways“ so einiges.

Liste der Trails

Für diejenigen, die den Bikepark Winterberg kennen, hier die Liste der bislang mit dem E-MTB gefahrenen Trails:

1 Übungsparcours (blau)

2 Continental Track (blau/rot)

4 Flowshore, neuerdings Woodpecker (rot)

5 Four Cross (blau/rot)

6 Free Cross, neuerdings Pinball (rot)

7 North Shore (rot/schwarz)*

11 Flow Country (blau)

Der Flow Country ist übrigens mein Favorit – schön lang, total flowig, und bei Sonne ist morgens auf dem letzten Abschnitt der Blick in das türkisblaue Wasser des Speicherbeckens im Tal wunderschön.

* Der North Shore Trail hat im untersten Abschnitt für E-MTBs unter Umständen eine böse Tücke (zumindest wenn man nicht fliegen will). Wenn der Freiraum zwischen  Boden und Rad durch den Motor geringer ist und man keinen Sprung macht, besteht die Gefahr an einem nach oben spitz zulaufenden Holzelement auf der Kante hängen zu bleiben. Das Unangenehme ist, dass die Brücke dort nur etwa 50 cm breit ist und bestimmt 1 m über einer Senke verläuft (Sturzgefahr).

Akku – ja oder nein?

Zugegeben, die zusätzlichen Kilos des Akkus sorgen für Body Building beim Einhängen am Lift. Am Berg abwärts hat es schon Situationen gegeben, wo ein schneller Kick, der aus dem Motor kam, hilfreich war. So bin ich einmal oben auf besagter North-Shore-Kante hängen geblieben und konnte mich durch einen kräftigen Antritt irgendwie retten. Und ein paar Tables gingen bei zu zögerlicher Anfahrt auch nur noch mit Motor geschmeidig weiter.

Für mich also ein deutliches JA! Und dann sollte es ein großer Gang sein. Der Test ohne Akku steht für 2018 aus (mir fehlt noch ein stabiles Cover für die Akkukontakte).

Fazit

Und obwohl es ja nur bergab ging, gab es beim ersten Mal reichlich Muskelkater (Hand und Oberschenkel). Spaß hat es auf jeden Fall gemacht, und ich mache das bestimmt wieder.

Nachtrag 2018

Auch in diesem Jahr ging es an zwei Tagen nach Winterberg. An einem habe ich mir die Liftkarte gespart und wollte es mit dem Motor wissen: 6 Fahrten bergauf habe ich geschafft (STD/HIGH) und für mindestens die 7. wäre noch genügend Dampf im Akku gewesen. Den anderen Tag habe ich den Trail-Park angetestet. Aber das ist einen weiteren Bericht wert.