Von einem der auszog, das E-Bike (Pedelec) für sich zu entdecken,  und meint, hier davon erzählen zu müssen.

Die ewige Tour – der Weg zwischen Zuhause und Arbeit

In den wärmeren Monaten schaffe ich es im Schnitt zwei, manchmal drei Mal die Woche mit dem Fahrrad zur Arbeit und zurück. An den anderen Tagen klappt das nicht. Da kommt immer noch das Auto für Abhol-, Einkaufsfahrt und zeitlich knappe Termine zum Einsatz. Immerhin bleibt das Auto so für 250 km im Monat in der Garage, was bei den Tankkosten positiv spürbar ist (und hoffentlich bei den Wartungskosten für’s Pedelec nicht egalisiert wird).

Um zügig den Weg zwischen Heim und Büro zu absolvieren (ca. 15 km), fahre ich fast immer die gleiche, optimierte Strecke. Damit ich trocken am Schreibtisch lande, darf es morgens auf der Hinfahrt auch die zweithöchste Unterstützungsstufe (STD) sein. Nachhause ist der Motor auf weiten Strecken aus, oder es reichen ECO(+). Nur an den drei steilsten Stellen geht es auf STD, damit es in den angeschlagenen Gelenken nicht so knirscht und knackt. Fahrzeit morgens 40-45 Minuten = Schnitt 20 km/h, abends 55-60 Minuten = Schnitt 15 km/h.

Das emotionale Highlight sind immer Anfang und Ende der Tour, geht es doch zum Dorf heraus oder hinein 3 km zwischen Wiesen, Feldern und Wald auf einer ruhigen Straße mit Halballee entlang – und wenn die Laune es will, geht das ganze parallel auf Feld- und Waldwegen. Ansonsten gibt es viele urbane Abschnitte und den möglicherweise längsten überdachten Radweg Deutschlands, den ich auf voller überdachter Länge (2,7 km = 20% der Strecke) abstrample.