Von einem der auszog, das E-Bike (Pedelec) für sich zu entdecken,  und meint, hier davon erzählen zu müssen.

2 Jahre StromRadler

Zwei Jahre bin ich nun StromRadler. Zeit, über das vergangene, zweite Jahr kurz Bilanz zu ziehen.

Zunächst die obligatorischen Zahlen. 1800 km bin ich in dem einen Jahr gefahren, das waren 400 km weniger als im Vorjahr. Allerdings hat es von Mitte September bis Mitte März eine krankheitsbedingte Fahrpause gegeben. Und dafür kann sich die Bilanz dann doch sehen lassen. Gut 800 km gehen auf Arbeitswege zurück. 29 mal bin ich mit dem Rad zur Arbeit, 78 mal bin ich insgesamt mit dem Rad raus. 4000 km sind damit in den zwei Jahren zusammen gekommen.

Zwei Inspektionen sind durch, die dritte kommt in Kürze. Mit den Original-Tektro-Bremsbelägen bin ich prima über das Jahr gekommen. Sie haben fast 1800 km durchgehalten – viel besser als die Shimano-Teile aus der ersten Inspektion. Nach insgesamt 3800 km war allerdings hinten ein neuer Reifen fällig (wieder ein Schwalbe SMART SAM, diesmal allerdings in der Variante PLUS Pannenschutz). Der Mantel für den bald anstehenden Austausch vorne liegt auch schon bereit. Der Akku zeigt nach nun 58 Ladungen immer noch keine spürbaren Einschränkungen. Stürze gab es dieses Jahr glücklicherweise keine.

Auch nach zwei Jahren bereue ich es nicht, mich für dieses Rad entschieden zu haben. Ich denke, alle sinnvollen Erweiterungen und machbaren Umbauten sind nun durch. Der günstige Lastenanhänger von IKEA (Sladda) gehört inzwischen auch zum Fuhrpark und wurde bereits für Einkäufe (3 Getränkekisten und eine große Einkaufstüte) genutzt. Der Test für eine Camping-Radtour steht für dieses Jahr aus. Letztes Jahr ging es ja mit Zelt, Isomatte und Sohnemann die komplette Eder runter.

Achja, die Hände kribbeln trotz Ergo-Griffen zwar immer noch. Durch einen steileren Vorbau ist die Belastung durch eine andere Gewichtsverteilung zwischen Händen und Sattel aber spürbar verträglicher geworden. Sattelmäßig könnte sich noch ein bisschen tun. Der Verschleiß beim bisherigen Selle Royal ist recht hoch, denn der zweite zeigt auch erste Auflösungserscheinungen. Ich liebäugle derzeit mit dem ERGON ST Core Prime.

Am Lenker bastle ich außerdem noch für die Aufnahme eines Klick-Fix-Systems. Meine Uralt-Lenkertasche hat sich am Ende der Edertour aufgelöst. Und ich finde es einfach praktisch, auf den Nicht-MTB-Touren ein paar wichtigere Sachen vor sich griffbereit zu haben.

Das Navi-Problem ist übrigens gelöst. Es ist ein TEASI one3X als Stand-Alone-Gerät geworden. Für meine Zwecke reicht das Teil. Touren lassen sich am PC vorplanen und auf das Gerät übertragen. Auf 200 km Edertour gab es damit nur einmal eine unklare Situation an einer sehr spitz aufeinander zulaufenden Gabelung. Nach 200 m Irrweg waren wir wieder auf dem richtigen Pfad.

Und für das kommende Jahr: Mehr längere Touren (Ideen und Planungen gibt es genug, allein es gibt nicht genug freie Wochenenden).

Es bleibt dabei: Enjoy the Ride, Lass Dich raus und Keep on Rolling!